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Ausland: 0049 - 62 21 - 99 98 000

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Gynäkologische Krebsfrüherkennungsuntersuchung

Bei einer frauenärztlichen Untersuchung wird der untere Teil des Gebärmutterhalses mit seiner kleinen Öffnung, dem Muttermund, von der Scheide aus inspiziert. Von diesem Bereich entnimmt der Frauenarzt zur Krebsfrüherkennung Zellmaterial, das anschließend mikroskopisch begutachtet wird.

Umstrukturierung der gynäkologischen Krebsfrüherkennung

ab voraussichtlich 2018

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in einer Pressemitteilung am 16. September 2016 seine Änderungen der Eckpunkte für das zukünftige Screening auf Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom-Screening) bekannt gemacht:

Frauen ab dem Alter von 35 Jahren soll, statt der derzeitigen jährlichen zytologischen Untersuchung, alle drei Jahre eine Kombinationsuntersuchung – bestehend aus einem Test auf genitale Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV-Test) und einer zytologischen Untersuchung (Pap-Test) – angeboten werden. Frauen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren haben weiterhin Anspruch auf eine jährliche zytologische Untersuchung.

Altersgruppe

Frauen zwischen 20 und 35 Jahren

Frauen über 35 Jahren

Früherkennungs-maßnahme

Jährliche Zytologie (Pap-Test)

Co-Testung (Zytologie und gleichzeitig HPV-Test zum Virusnachweis) alle drei Jahre

Mangelnde Teilnahme an der Gynäkologischen Krebsfrüherkennungsuntersuchung

Nur etwa jede zweite Frau in Deutschland geht jährlich zur Krebsfrüherkennung. Insbesondere jüngere Frauen mit höherem Sozialstatus nehmen die jährliche Krebsfrüherkennung in Anspruch. Frauen, die älter als 50 Jahre sind, machen von dem Angebot kaum mehr Gebrauch.

Weiterführende Literatur finden Sie auf unserer allgemeine Seite unter "Diagnostik und Vorsorge".