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Entstehungsort von Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs entsteht in der Übergangszone zwischen der Schleimhaut, die den äußeren Teil des Gebärmutterhalses überzieht, dem Plattenepithel und der drüsenhaltigen Schleimhaut im Gebärmutterhalskanal.

Die Tumoren entstehen zumeist in der „Transformationszone“ des Gebärmutterhalses. So wird der Übergangsbereich zwischen den drüsenartigen Zellen, die das Innere des Gebärmutterhalses auskleiden, und den Deckzellen, welche die äußere Anteile des Gebärmutterhalses und des Muttermundes überziehen, genannt.


Tumore, die von den Deckzellen (Plattenepithelzellen) des Gebärmutterhalses ausgehen, nennen Mediziner Plattenepithelkarzinome. Sie sind mit zirka 75 Prozent die häufigsten Gebärmutterhalstumoren. Die selteneren Adenokarzinome (etwa 20 Prozent der Gebärmutterhalskrebsfälle) entstehen aus den Drüsenzellen des Gebärmutterhalses.

Überwiegend jüngere Frauen betroffen

  • Von Gebärmutterhalskrebs betroffen sind überwiegend jüngere Frauen: Ein erster Häufigkeitsgipfel ist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr, ein erneuter Anstieg ab dem 65. Lebensjahr zu verzeichnen. Die höchste Erkrankungsrate liegt derzeit bei Frauen zwischen 40 und 49 Jahren. Das mittlere Erkrankungsalter liegt mit 52 Jahren für eine Tumorerkrankung vergleichsweise früh und betrifft viele Frauen in ihrem produktivsten Lebensabschnitt.