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Ursachen des Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Bestimmte Typen der Humanen Papillomviren (HPV), die Zellen im Genitalbereich infizieren können, sind die entscheidende Ursache von Gebärmutterhalskrebs.
Sie werden überwiegend durch sexuellen Kontakt, vor allem durch Geschlechtsverkehr, übertragen.

Man unterscheidet Virustypen, die hauptsächlich Warzen verursachen (so genannte Niedrigrisiko-Typen), von solchen, die Krebs auslösen können (Hochrisiko-Typen). Zur ersten Gruppe zählen besonders HPV 6 und 11, zur zweiten Gruppe vor allem HPV 16 und 18, die für rund 70 Prozent aller Zervixkarzinomerkrankungen verantwortlich sind.

Etwa acht von zehn Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV. Meist bleibt die Infektion unbemerkt und verschwindet innerhalb von sechs bis 24 Monaten wieder.

Länger anhaltende Infektionen mit Hochrisiko-HPV können über Vorstufen zu Gebärmutterhalskrebs führen. Verschiedene weitere Faktoren erhöhen das Risiko der Krebsentstehung zusätzlich zur bestehenden HPV-Infektion.

Niedrig- und Hochrisikotypen

  • Die Wissenschaftler teilen die genitalen HPV-Typen in zwei Gruppen ein: Die Niedrigrisiko-Virustypen können Feigwarzen (Kondylome), die Hochrisiko-Typen können Krebsvorstufen, so genannte Dysplasien (cervicale intraepitheliale Neoplasien = CIN), bis hin zu Krebs verursachen. Niedrigrisiko-Typen werden praktisch nie bei Gebärmutterhalskrebs gefunden.