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Zervita - Gebärmutterhalskrebs und HPV

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Was ist ZERVITA

Dr. Annette SchavanDie Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan unterstützt das Aufklärungsprojekt zum Gebärmutterhalskrebs: Im November 2008 hat sie die Schirmherrschaft für ZERVITA übernommen.
Lesen Sie dazu das Grußwort von Dr. Schavan sowie unsere  Pressemeldung.


Über die Geschichte und Entstehung von ZERVITA


Jährlich erkranken in Deutschland rund 6.200 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Doch die kostenlose jährliche Vorsorgeuntersuchung wird nur von jeder zweiten Frau wahrgenommen. Dabei sind die Heilungschancen im Frühstadium besonders hoch. Außerdem gibt es seit kurzem einen vorbeugenden Impfstoff gegen spezielle Typen der Humanen Papillomaviren, die für etwa 70 Prozent dieser Krebserkrankungen verantwortlich sind. Kompetente Informationen und gezielte Aufklärung über Ursachen, Früherkennungsuntersuchungen und Vorbeugungsmöglichkeiten zum Thema Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) sind wichtig, damit diese Chancen optimal genutzt werden können.

Die Projektgruppe ZERVITA möchte in der Bevölkerung und in medizinischen Fachkreisen das Bewusstsein für Gebärmutterhalskrebs, für dessen Ursachen und für die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung erhöhen.

Die Gründung des Projekts ZERVITA geht auf eine Initiative des Tübinger Virologen Professor Thomas Iftner zurück. Um der häufig einseitigen und widersprüchlichen Berichterstattung über Gesundheitsthemen für den Bereich Gebärmutterhalskrebs hoch qualifizierte, kompetente Informationen entgegenzusetzen, haben sich in der Projekt­grup­pe ZERVITA Experten verschiedener Fach­richtungen und Vertreter der relevanten wissen­schaftlichen Fachgesellschaften, Berufs­verbände und Krebsorganisationen zusammen­ge­schlossen und dem Ziel verpflichtet, abgesicherte und einheitliche Informationen zu diesem Thema zu erarbeiten und zu verbreiten.

Organisatorisch angebunden ist ZERVITA am Institut für Frauengesundheit Baden-Württem­berg gGmbH in Tübingen. Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg steht für individuelle Anfragen über die kostenfreie Rufnummer 0800 – 420 30 40 täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. Die Pressestelle von ZERVITA ist beim Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Marburg angesiedelt.

Die Aufklärungskampagne wird im Rahmen des Projekts INCA (The role of chronic INfections in the development of CAncer) für 4 Jahre durch die Europäische Union und zusätzlich durch weitere Förderer aus der Industrie unterstützt, die aber nicht in die Ent­scheidungsprozesse der Projektgruppe einge­bunden sind.

Erklärtes Ziel von ZERVITA ist es, zur weiteren Verringerung der Erkrankungszahlen und der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs beizutragen. Durch umfassende Informationen über den Nutzen von Früherkennungs­unter­suchungen soll die Teilnahmerate erhöht werden. Darüber hinaus informiert ZERVITA objektiv und wissenschaftlich fundiert über neue Entwicklungen im Bereich der Früherkennung und der Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs, wie etwa die HPV-Impfung.

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ZERVITA wird gefördert durch die Europäische Union - Project INCA LSHC-CT-2005-018704 -
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