Hotline

Hotline

Individuelle Informationen beim KID:

Telefon: 0800 - 420 30 40

Ausland: 0049 - 62 21 - 99 98 000

E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de

Zurück zur Übersicht
Dienstag, 13. Oktober 2020

HPV-Impfung senkt das Gebärmutterhalskrebsrisiko

In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommision STIKO die HPV-Impfung für Mädchen (9-14 Jahre) seit 2007 und für Jungen seit 2018. Die Impfrate lag 2015 bei jedem dritten 15-jährigen Mädchen - nach Angaben des RKI unbedriedigend (Epi Bull 2018; 1:9).
Bislang zeigte sich in Deutschland ein Rückgang der Krebsvorstufen, welche zwingend notwendig für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs sind.

Eine schwedische Studie von Lei et al., publiziert im New England Journal of Medicine (NEJM 2020; 383:1340-1348; DOI: 10.1056/NEJMoa1917338), konnte zeigen, dass Frauen, die bis zum 17. Lebensjahr eine HPV-Impgung erhalten haben, nur noch sehr selten an Gebärmutterhalskrebs erkranken (kumulative Häufigkeit bei 4 von 100.000 Frauen im Alter von 28 Jahren). Das größte Risiko  an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken haben ungeimpften Frauen (kumulative Häufigkeit von 94 Fällen pro 100.000 Frauen im Alter von 30 Jahren). Das Risiko für die Frauen, die im Alter zwischen 17 und 30 Jahren geimpft wurden, war niedriger (54 Fällen pro 100.000 Frauen im Alter von 30 Jahren). In der Studie wurden Daten von über 1,6 Millionen Mädchen und Frauen aus den Jahren 2006 bis 2017 ausgewertet.

@ Lei et al., NEJM 2020, doi 10.1056/NEJMoa1917338

x

Wir freuen uns über Ihre Spende

ZERVITA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, die Bevölkerung einheitlich und qualitativ hochwertig über Gebärmutterhalskrebs und die ursächlichen Humanen Papillomviren aufzuklären. Zu diesem Zweck stellen wir für die Allgemeinheit, Ärzte und Organisationen kostenlos Flyer zur Verfügung und pflegen zielgruppenorientierte Webseiten. Zur Deckung der Kosten freuen wir uns über eine Spende – jeder Beitrag hilft, damit wir weiterhin kostenlos informieren können.