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Gebärmutterhalskrebs - Früherkennug

Gebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Tumorarten, die man schon vor einem gefährlichen Stadium feststellen, behandeln und heilen kann. Die dazu geeigneten Untersuchungen sind schmerzlos und einfach durchführbar.

Pap-Test

Im Rahmen der Früherkennung kommt dem Pap-Test besondere Bedeutung zu: Ein Zellabstrich vom Muttermund (Portio) und aus dem Gebärmutterhalskanal (Zervikalkanal) wird mikroskopisch auf Zellveränderungen untersucht, die auf Krebsvorstufen hinweisen können.

In Deutschland gibt es ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm, das von den Krankenkassen bezahlt wird.

Vorsorgeuntersuchung

Die regelmäßige Abstrichuntersuchung bietet die Chance, solche Krebsvorstufen frühzeitig zu erkennen und mit einem wenig belastenden Eingriff dauerhaft zu entfernen.

Alternativ kann mit einem HPV-Test die Infektion mit einem (Hochrisiko-) Virus festgestellt werden.

Bedeutung der Früherkennung

Vorstufen und Frühformen des Zervixkarzinoms verursachen keine Beschwerden. Treten Symptome auf, wie Schmerzen oder blutiger Ausfluss, ist die Erkrankung meist schon weiter fortgeschritten und schwieriger zu behandeln.

Bei der Krebsfrüherkennung entdeckte Vorstufen lassen sich dagegen mit einfachen und wenig belastenden Methoden dauerhaft entfernen. Die Entwicklung zum gefährlichen, in andere Gewebe eindringenden, (invasiven) Krebs kann verhindert werden.

Im Mittel vergehen mehr als 10 Jahre bis aus einer Krebsvorstufe ein invasiver Krebs wird.

Gebärmutterhalskrebs gehört daher zu den wenigen Tumorarten, die man schon vor der eigentlichen Krebsentstehung behandeln und in frühen Stadien heilen kann.

Folge einer chronischen HPV-Infektion

Heute wissen die Forscher, dass Gebärmutterhalskrebs tatsächlich die seltene Spätfolge einer chronischen Infektion ist: Die lang andauernde Infektion mit bestimmten Typen von Humanen Papillomviren (HP-Viren, kurz HPV) ist die notwendige Voraussetzung für das Entstehen von Gebärmutterhalskrebs.

Humane Papillomviren

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