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Genitalwarzen

Das häufigste klinische Erscheinungsbild von Humanen Papillomviren sind Genitalwarzen (Condyloma accuminata).
Genitalwarzen, auch Feigwarzen genannt, sind erhoben und "blumenkohlförmig" (papillär) geformt. Die meisten dieser "blumenkohlförmig" geformten Warzen werden durch die Niedrigrisiko-Typen 6 und 11 hervorgerufen. Sie sind die häufigsten (65%) aller externen Warzen an Vulva und Penis. Sie können auch in der Vagina und am Anus auftreten. Nur 3% aller zervikalen Läsionen zählen zu diesem Typ.
Genitalwarzen können vom Hautarzt erkannt und auf verschiedene Arten behandelt werden.

Beschreibung

Bei den Feigwarzen selbst handelt es sich um gutartige, stecknadelkopfgroße Knötchen rötlich-bräunlicher oder weißlicher Farbgebung. Sie wachsen meist in größerer Anzahl und dicht beieinander liegend auf. Unbehandelt können sie zu blumenkohlartigen Hautwucherungen – sogenannten Warzenbeeten – heranwachsen.
Nach der Infektion mit humanen Papillomaviren vergehen mindestes zwei bis vier Wochen, häufig mehrere Monate, bis die ersten Warzen auftreten. Oft werden sie zunächst sogar übersehen.

Normalerweise verursachen die Feigwarzen gar keine oder nur geringe Beschwerden und Schmerzen. Nur in seltenen Fällen gehen sie mit kleinen, blutenden Rissen (Fissuren) der Haut um die Warzen, Juckreiz und Brennen einher.

Beim Mann treten die Feigwarzen hauptsächlich am Penisschaft (51 %), am After (34 %), an der Eichel (10 %) und an der Vorhaut (8 %) auf. Aber auch Harnröhre (10 %), Hodensack und Enddarm können beim Mann betroffen sein. Bei der Frau wachsen die Feigwarzen zumeist an den Schamlippen (66 %), an der Scheide und am Scheideneingang (37 %), am After (23 %), am Gebärmutterhals (8 %) und in der Harnröhre bzw. an der Harnröhrenmündung (4 %).

Behandlung

Die Warzen kann man durch verschiedene Methoden behandeln, meist werden sie mit speziellen Lösungen oder Salben betupft. Je schneller nach dem Entdecken sie behandelt werden, desto einfacher kann man sie wieder loswerden.

Kondome schützen vor vielen STDIs, aber da Genitalwarzen überall an der Haut sein können, ist hier der Schutz nicht zu 100% vorhanden.

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ZERVITA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, die Bevölkerung einheitlich und qualitativ hochwertig über Gebärmutterhalskrebs und die ursächlichen Humanen Papillomviren aufzuklären. Zu diesem Zweck stellen wir für die Allgemeinheit, Ärzte und Organisationen kostenlos Flyer zur Verfügung und pflegen zielgruppenorientierte Webseiten. Zur Deckung der Kosten freuen wir uns über eine Spende – jeder Beitrag hilft, damit wir weiterhin kostenlos informieren können.