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Wie verläuft eine HPV-Infektion?

Nach einer Infektion können Papillomviren oft jahrelang inaktiv bleiben. Das gilt sowohl für die Low-Risk- als auch für die High-Risk-Viren. Treten Krankheitssymptome auf, wie zum Beispiel die Bildung von Warzen oder ein auffälliger Abstrich, kann die Infektion schon lange zurückliegen und die "Suche" nach dem übertragenden Sexualpartner ist sehr erschwert.

Infektion meist ohne Symptome

Infektionen mit HPV-Typen, die für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, verlaufen meist ohne Symptome. Bei der überwiegenden Mehrzahl der infizierten Frauen heilen sie innerhalb von sechs bis 24 Monaten von selbst aus, ohne je bemerkt zu werden.

Nur in wenigen Fällen bleibt die HPV-Infektion bestehen (persistente Infektion) und kann über zunehmende Zellveränderungen (Dysplasien, CIN) schrittweise zu Gebärmutterhalskrebs führen.

Da zwischen der Infektion mit HPV und der Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs meist mehr als zehn Jahre liegen, bestehen in der Regel gute Chancen, Krebsvorstufen zu entdecken und durch einen örtlichen Eingriff (Konisation) dauerhaft zu entfernen.