Hotline

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Individuelle Informationen beim KID:

Telefon: 0800 - 420 30 40

Ausland: 0049 - 62 21 - 99 98 000

E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de

Nach der Krebserkrankung - Nachsorge

Ist die Tumorbehandlung abgeschlossen, beginnt die „Nachsorge“. Die regelmäßig erfolgenden Untersuchungen haben zum Ziel, eine möglicherweise wiederaufgetretene Krebserkrankung frühzeitig zu entdecken und zu behandeln. Auch die Folgen und unerwünschte Wirkungen von Operation und Strahlentherapie werden festgestellt und therapiert. Darüber hinaus gilt es, die Patientin zu begleiten und beim Bewältigen von körperlichen, seelischen und sozialen Problemen zu unterstützen.

Die Nachsorge ist wesentlich für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität. Je nach individueller Situation kann auch eine psychologische Unterstützung oder der Kontakt zu Selbsthilfegruppen hilfreich sein. Sexualität und Partnerschaft sind häufig von der Krebserkrankung in Mitleidenschaft gezogen – auch hier ist der Nachsorgearzt Ansprechpartner und kann weitere Unterstützungen vermitteln. Zur körperlichen und psychischen Wiederherstellung nach der Therapie kann auch eine Rehabilitation in einer spezialisierten Rehabilitationseinrichtung beitragen. Kliniksozialdienste, medizinische Betreuer oder die Berater der Rentenversicherung geben Auskunft.

Die Nachsorgeuntersuchungen erfolgen in den ersten beiden Jahren nach der Erstbehandlung des Tumors alle drei, danach alle sechs Monate.

Wenn ein Rückfall kommt

Beginnt der Tumor im Becken erneut zu wachsen oder haben sich Metastasen gebildet, prüfen die Ärzte, ob eine operative Entfernung möglich ist. Ansonsten kommen eine kombinierte Strahlenchemotherapie – bei zuvor nicht bestrahlten Patientinnen – oder eine alleinige Chemotherapie in Betracht. Der zu erwartende Nutzen und die Belastungen sorgfältig abgewogen werden. Im Zentrum steht die Erhaltung der Lebensqualität. Dazu gehören die Behandlung von Lymphstauungen, Beeinträchtigungen der ableitenden Harnwege und des Darmes und – ganz wesentlich – eine wirksame Schmerztherapie.

Weitere Informationen und Kontakte:

  • Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums
    Telefon: 0800 – 420 30 40
    E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de
    www.krebsinformationsdienst.de
  • Deutsche Krebshilfe e.V.
    Broschüre Gebärmutter- und Eierstockkrebs“
    Die blauen Ratgeber
    www.krebshilfe.de
  • Berufsverband der Frauenärzte e.V. und Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V
    Informationen zu Gebärmutterhalskrebs, Früherkennung und Impfung:
    www.frauenaerzte-im-netz.de