Spenden

Hotline

Individuelle Informationen beim KID:

Telefon: 0800 - 420 30 40
Ausland: 0049 - 62 21 - 99 98 000

Schließen
 
Nimm mit uns Kontakt auf!
Gerne auch anonym

ZERVITA informiert

über Risikofaktoren, Prävention, Früherkennung und Behandlung des
Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinoms) und seiner Vorstufen sowie über Humane Papillomviren (HPV).

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Gebärmutterhalskrebs entsteht in der Übergangszone zwischen der Schleimhaut, die den äußeren Teil des Gebärmutterhalses überzieht, dem Plattenepithel und der drüsenhaltigen Schleimhaut im Gebärmutterhalskanal. Über 80 Prozent der Tumoren gehen von Plattenepithelzellen aus.

Ursachen & Häufigkeit des Zervixkarzinoms

Bestimmte Typen der Humanen Papillomviren (HPV), die Zellen im Genitalbereich infizieren können, sind die entscheidende Ursache von Gebärmutterhalskrebs. Sie werden überwiegend durch sexuellen Kontakt, vor allem durch Geschlechtsverkehr übertragen.
In Deutschland erkranken jährlich zirka 4.700 Frauen an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Zwischen 1.500 und 1.600 Frauen sterben an den Folgen. Die Häufigkeit hat seit Einführung der Abstrichuntersuchung (Pap-Test) zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs stark abgenommen.

Humane Papillomviren (HPV)

Die Humanen Papillomviren gehören zur Gruppe von DNA-Viren, die Zellen der Haut und verschiedener Schleimhäute befallen und diese zu unkontrolliertem Wachstum treiben können. Über 100 Typen sind bekannt. So genannte Niedrigrisiko-Typen verursachen vorwiegend harmlose Genitalwarzen, Hochrisiko-Typen können bei anhaltender Infektion Gebärmuterhalskrebs auslösen.

Früherkennung & Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV)

Gebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Tumorarten die man schon vor einem gefährlichen Stadium feststellen behandeln und heilen kann (Früherkennung). Die dazu geeigneten Untersuchungen sind schmerzlos und einfach durchführbar.
Bisher wurden zwei Impfstoffe gegen HPV entwickelt (Cervarix® und Gardasil®), die vor einer Infektion mit den zwei häufigsten Krebs verursachenden HPV-Typen (HPV 16 und 18) schützen sollen (HPV-Impfung). HPV 16 und 18 sind zusammen für etwa 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.


NEWS:
Neue Impfempfehlung der STIKO: HPV-Impfung für Neunjährige

Am 25. August 2014 veröffentlichte die Ständige Impfkommission (STIKO) die neuen Impfempfehlungen. Darin wird generell die Impfung gegen humane Papillomviren (Typen HPV 16 und HPV 18) für alle Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren empfohlen - nicht mehr wie bisher für 12 bis 17 Jährige. Versäumte Impfungen sollen bis spätestens zum vollendeten 18. Lebensjahr nachgeholt werden. Vor dem ersten Geschlechtsverkehr sollte die vollständige Impfserie - von altersabhängig zwei bis drei Einzelimpfungen - abgeschlossen sein. (Epidemiologisches Bulletin Nr. 34 / 25. August 2014)

ZERVITA-Botschafterin

Kim Kulig

Kim Kulig, deutsche Fußball-Nationalspielerin, unterstützt ZERVITA seit 2012 als Botschafterin.

Interview mit Kim Kulig & Presseinformation

Digitale Autogrammkarte

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Kim Kulig entwickelte ZERVITA eine digitale Autogrammkarte der deutschen Fußball-Nationalspielerin und ZERVITA-Botschafterin. Hier gehts zur Autogrammkarte.

Schirmherrin der Schulinfektionsstunde

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, unterstützt die ZERVITA-Schulinfektionsstunde.