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ZERVITA informiert

über Risikofaktoren, Prävention, Früherkennung und Behandlung des
Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinoms) und seiner Vorstufen sowie über Humane Papillomviren (HPV).

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Gebärmutterhalskrebs ensteht in der Übergangszone zwischen der Schleimhaut, die den äußeren Teil des Gebärmutterhalses überzieht, dem Plattenepithel und der drüsenhaltigen Schleimhaut im Gebärmutterhalskanal. Über 80 Prozent der Tumoren gehen von Plattenepithelzellen aus.

Ursachen & Häufigkeit des Zervixkarzinoms

Bestimmte Typen der Humanen Papillomviren (HPV), die Zellen im Genitalbereich infizieren können, sind die entscheidende Ursache von Gebärmutterhalskrebs. Sie werden überwiegend durch sexuellen Kontakt, vor allem durch Geschlechtsverkehr übertragen.
In Deutschland erkranken jährlich zirka 4.700 Frauen an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Zwischen 1.500 und 1.600 Frauen sterben an den Folgen. Die Häufigkeit hat seit Einführung der Abstrichuntersuchung (Pap-Test) zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs stark abgenommen.

Humane Papillomviren (HPV)

Die Humanen Papillomviren gehören zur Gruppe von DNA-Viren, die Zellen der Haut und verschiedener Schleimhäute befallen und diese zu unkontrolliertem Wachstum treiben können. Über 100 Typen sind bekannt. So genannte Niedrigrisiko-Typen verursachen vorwiegend harmlose Genitalwarzen, Hochrisiko-Typen können bei anhaltender Infektion Gebärmuterhalskrebs auslösen.

Früherkennung & Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV)

Gebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Tumorarten die man schon vor einem gefährlichen Stadium feststellen behandeln und heilen kann (Früherkennung). Die dazu geeigneten Untersuchungen sind schmerzlos und einfach durchführbar.
Bisher wurden zwei Impfstoffe gegen HPV entwickelt (Cervarix® und Gardasil®), die vor einer Infektion mit den zwei häufigsten Krebs verursachenden HPV-Typen (HPV 16 und 18) schützen sollen (HPV-Impfung). HPV 16 und 18 sind zusammen für etwa 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.


AKTUELL:
hr-iNFO "Fit und Gesund" anläßlich des Weltkrebstages 2014

Am 4. Februar 2014 fand der Weltkrebstag zum achten Mal statt. hr-iNFO nahm dies zum Anlass in der Sendung "Fit und Gesund" nachzufragen, was aus den sensationellen Forschungsergebnissen des Nobelpreisträgers Prof. Harald zur Hausen zum Gebärmutterhalskrebs geworden ist. Es wird u.a. ein Gespräch mit Dr. Andreas Kaufmann, Virologe in der Gynäkologischen Klinik der Charité Berlin, zu diesem Thema geführt. Außerdem berichtet Prof. zur Hausen von seiner neuen Forschung zum Thema Darmkrebs.

Hier können Sie sich die empfehlenswerte Sendung "Fit und Gesund": Könnte es einen Zusammenhang zwischen Darmkrebs und Viren geben? anhören.

ZERVITA-Botschafterin

Kim Kulig

Kim Kulig, deutsche Fußball-Nationalspielerin, unterstützt ZERVITA seit 2012 als Botschafterin.

Interview mit Kim Kulig
                     &
Presseinformation

Schirmherrin von ZERVITA

Dr. Annette Schavan

Die ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan ist Schirmherrin von ZERVITA.

Schirmherrin der Schulinfektionsstunde

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, unterstützt die ZERVITA-Schulinfektionsstunde.